"Homines tertii generis" - Gesangskastraten in der Kulturgeschichte Europas
Prof. Dr. Münch, Paul
In: UNIKATE: Berichte aus Forschung und Lehre » Heft 14: Europäische Gesellschaft – Annäherung an einen Begriff (2000)
Dateibereich 11526
180,4 KB in einer Datei, zuletzt geändert am 09.04.2004
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| 14-Muench.pdf | 28.03.2003 17:37:22 | 180,4 KB |
Gesangskastraten sind bizarre Unikate der entstehenden europäischen Gesellschaft, die sich während der frühen Neuzeit eine neue kulturelle Ordnung gab. Die Akzeptanz der "verschnittenen Sänger" spiegelt auf drastische Weise die Andersartigkeit unserer vormodernen Welt. Erst der auf "Natürlichkeit" drängende aufklärerische Diskurs und die Geschlechterordnung des Bürgertums mit ihrem biologischen Dualismus von "Mann und Weib" verbannte die "Evirati" aus Oper und Kirche.
Lesezeichen:
Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Zentrale Dienstleistungsbereiche » Forschungsförderung und Transfer (FFT)
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 300 Sozialwissenschaften, Soziologie » 305 Gesellschaftliche Gruppen
Stichwörter:
Geschlechterordnung, Kastration, Pubertät, Unisex, "drittes Geschlecht"
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
28.03.2003
Medientyp:
Text
Rechtliche Vermerke:
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Quelle:
