Die Strukturen der Unordnung

Chaosphysik - zwischen Zufall und Notwendigkeit

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Wir glauben, dass alles in der Welt eine Ursache hat - der Erfolg westlicher Wissenschaft hat offenbar die Vorstellung von der Kausalität fest in unserem Bewusstsein verankert. Doch bereits ein einfacher Würfelwurf zeigt Grenzen auf: Zwar lassen sich mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung die Chancen auf ein bestimmtes Ergebnis hin kalkulieren, der einzelne Wurf aber bleibt ein Produkt des Zufalls. Auch die Quantenphysik und die Relativitätstheorie haben mit ihren Erkenntnissen den Glauben an die universelle Geltung der Kausalität erschüttert. Inzwischen ist es vor allem die "Chaosphysik", die uns zeigt, dass kleinste zufällige Schwankungen in Systemen zu enormen Auswirkungen führen können und dass Ursachen auch als "Wirkung ihrer eigenen Wirkung" verstehbar sind.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Zentrale Betriebseinheiten » Science Support Centre (SSC); früher Forschungsförderung und Transfer (FFT)
Dewey Dezimal-Klassifikation:
500 Naturwissenschaften und Mathematik » 510 Mathematik » 515 Analysis
Stichwörter:
Physik, Chaos, Kontinuumstheorie, Atome, Quantenmechanik, Clinamenhypothese, Kausalität, Rückkopplung
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
01.08.2013
Medientyp:
Text
Rechtliche Vermerke:
Copyroght bei Universität Duisburg Essen
Quelle:
Druckausg. erschienen bei ESSENER UNIKATE 11, 1999, ISBN 3-934359-11-6