Das anthropische Dilemma - Neue Medien und die Zukunft der Kunstwissenschaft

Dateibereich 11468

257,4 KB in einer Datei, zuletzt geändert am 09.04.2004

Dateiliste / Details

DateiDateien geändert amGröße
17-Zaunschirm.pdf18.03.2003 18:52:54257,4 KB
Den Kunstwissenschaftler sollte heute weniger die Geschichte des Designs interessieren, als vielmehr das Design der Geschichte. Geschichtsmetaphern wie Lauf, Fluss, Prozession sind nach wie vor beliebte Bilder. Von einer damit einhergehenden Einsicht in die zeitliche Struktur wird man allerdings nicht sprechen können. Näher liegt eine andere Schlussfolgerung: Da sich die Analysen unterschiedlicher Geschichtsräume in verblüffender Weise gleichen, ist gemäß dem anthropischen Prinzip der Zielpunkt immer der Betrachter. In der Kunstgeschichte macht ein solcher Fortschritt von einfachen zu immer komplexeren Gebilden, wie sie ein Molekül gegenüber einem Quark, ein Elefant gegenüber einem Pantoffeltierchen darstellen, allerdings keinen Sinn.
Lesezeichen:
Permalink | Teilen/Speichern
Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Zentrale Betriebseinheiten » Science Support Centre (SSC); früher Forschungsförderung und Transfer (FFT)
UNIKATE - Berichte aus Forschung und Lehre:
Design & Neue Medien - Kommunikationsgestaltung für eine global vernetzte Gesellschaft (Heft 17, 2002)
Stichwörter:
Kunstwissenschaft, Design, Moderne, Bedeutung
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
18.03.2003
Medientyp:
Text
Rechtliche Vermerke:
Copyright bei Universität Duisburg Essen
Quelle:
Druckausg. erschienen bei ESSENER UNIKATE 17, 2002, ISBN 3-934359-17-5