Paulus als "apóstolos", Mohammed als "rasûl" - Der "Gesandte" in Bibel und Koran

Prof. Dr. Zirker, Hans

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In muslimischer (wie jüdischer) Sicht wird Paulus oft als derjenige angeprangert, der Jesu Verkündigung verfälscht und die kirchlichen Verderbnisse eingeleitet hat. Im Gegenzug gilt Mohammed in christlich überkommener Sicht als ein falscher Prophet, der die biblische Botschaft missverstanden und verkehrt hat. Doch trotz dieser so gegensätzlichen Beurteilungen haben beide in ihrer Position und ihren Funktionen beachtlich Gemeinsames: in ihrer Titulierung als "Gesandter", ihrer Berufung, ihren Visionen, ihrer Legitimation, ihrem Ruf zum Glaubensgehorsam und der Universalität ihrer Sendung. Doch gibt es in jeder dieser Hinsichten auch deutliche Unterschiede. Die gemeinsamen und gegensätzlichen Elemente sind aufschlussreich für das Verhältnis von Christentum und Islam.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Geisteswissenschaften » Institut für Katholische Theologie
Dewey Dezimal-Klassifikation:
200 Religion » 220 Bibel » 220 Bibel
Stichwörter:
Islam, Bibel, Mohammed, Paulus, Apostel, Prophet
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
17.12.2002
Dateien geändert am:
07.12.2009
Medientyp:
Text