Das "Xenopus"-Homolog von "Seven in absentia" (XSiah-2)

Bedeutung eines neuen Interaktionspartners von DCoH/PCD in der Entwicklung des Vertebraten-Auges

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In dieser Arbeit wurde das Xenopus Seven in absentia Homolog (XSiah-2) aus einer Xenopus Oozyten cDNA-Bank isoliert. Das XSiah-2 Protein ist evolutionär stark konserviert. Mit 85 % Aminosäuren-Identität weist XSiah-2 die höchste Homologie zu den murinen und humanen Siah-2 Proteinen auf. Two Hybrid Analysen in der Hefe bestätigen eine in vivo Protein-Protein-Interaktion zwischen XSiah-2 mit dem Xenopus Dimerisierungskofaktor der HNF1-Transkriptionsfaktoren, DCoH/PCD. Für diese Interaktion sind die letzten 53 Aminosäuren im C-Terminus des XSiah-2 Proteins ausreichend und notwendig. In situ Hybridisierungen und RT-PCR Analysen in Xenopus zeigen, dass XSiah-2 wie dessen Interaktionspartner als maternale RNA wie DCoH/PCD im Ei prälokalisiert ist, die im weiteren Verlauf der Embryogenese in den kranialen Neuralstrukturen, insbesondere im Auge und im Vorderhirn, sowie entlang des Rückenmarks nachweisbar sind. Da DCoH/PCD ebenfalls im pigmentierten Epithel des Auges (PE) exprimiert wird, stimmt die Expression beider Faktoren nicht nur zeitlich (maternal), sondern zum Teil auch räumlich (PE) überein. Es ist bekannt, dass das Drosophila Seven in absentia wie auch die homologen Siah-2 Proteine bei Säugern einige Faktoren über eine Ubiquitin vermittelten Proteolyse postranslational regulieren. DCoH/PCD wird jedoch nicht durch XSiah-2 degradiert. Dies zeigen Western Blot Analysen mit Lysaten aus transient mit Myc-DCoH/PCD und XSiah-2 transfizierten Zellen, bei denen keine signifikanten Veränderungen in der Expression des Myc-DCoH/PCD Proteins beobachtet wurden. Embryonen, denen im Zwei-Zell Stadium XSiah-2 RNA injiziert wurden, weisen auf der injizierten Seite Augendefekte auf, die aus der Überexpression eines funktionellen XSiah-2 Proteins resultieren. Dies zeigt die Bedeutung von XSiah-2 in der Entwicklung des Vertebraten-Auges. Eine veränderte Expression von Pax-6 ist nicht die Ursache für die XSiah-2 induzierten Augendefekte. DCoH/PCD hat keinen Einfluß auf den XSiah-2 induzierten Phänotyp und umgekehrt. Dies zeigen Koinjektionen mit DCoH/PCD und Injektionen mit der Deletionsmutante XSiah-2?C. Demnach können XSiah-2 und DCoH/PCD unabhängig voneinander wirken.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation
Fakultät / Institut:
Medizinische Fakultät » Universitätsklinikum Essen » Institut für Zellbiologie (Tumorforschung)
Fakultät für Biologie
Dewey Dezimal-Klassifikation:
500 Naturwissenschaften und Mathematik » 570 Biowissenschaften; Biologie
Stichwörter:
Xenopus, Augenentwicklung
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
Dissertationen / Dokument veröffentlicht
Datum der Promotion:
29.11.2000
Dokument erstellt am:
29.11.2000
Promotionsantrag am:
15.01.2001
Dateien geändert am:
29.11.2000
Medientyp:
Text